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... Es war alles schon mal da ...

Monat: September 2017

Flohmarktfunde vom Sonntag

Mit einem Sinus-Rechteck-Generator konnte ich am Sonntag auf dem Flohmarkt in Kirchboitzen ja noch gerade so was anfangen. Aber ein HF-Prüfgenerator war mir bisher noch nicht untergekommen. Daher habe ich beide mal zu einem verträglichen Preis mitgenommen.

Leider hat der USB-Leser beim Verschieben gerade die SD-Karte und damit die Vorher-Bilder kaputt gemacht. Beide Teile scheinen einer Kettenraucher-Werkstatt zu entstammen. Aber ein Nachher-Bild nach abbauen aller Anbauteile und zwei Stunden Reinigung will ich natürlich nicht vorenthalten. Laut meinen Recherchen stammen beide Geräte so ~1960, sind innen noch mit Röhren bestückt und funktionieren beide einwandfrei. Habe gerade mal mein UKW-Radio mit dem Prüfgenerator gestört 😉

Der Frequenzgenerator wurde anschliessend nochmal mittels BitScope-Micro „geeicht“.

 

Endlich Online in der Bastelbutze

Bei der Suche nach Komponenten bin ich zufällig noch über ein AM3 Board mit Gehäuse im Keller gestolpert. Wusste gar nicht mehr, dass das da unter dem Schreibtisch ein trauriges, ungenutztes Dasein fristet 😉 Ausgestattet mit Win7 und 8 GByte RAM kann man damit jetzt flüssig mal eine Recherche auf dem Dachboden machen. Ist ja schon ein paar Wochen her seit ich hier oben dann auch einen LAN-Anschluß mein Eigen nenne.

Nachtrag vom 14.9. – heute war dann noch der Phenom II X4 in der Post, den ich bei kleinanzeigen noch nachgekauft habe. Scheint gut zu laufen, sonst könnte ich diese Zeilen jetzt nicht schreiben 😉

TRS-80 – der erste Testbericht

Nachdem ich mir in mühevoller Kleinarbeit zwei DIN-Buchsen Stecker für den Stromanschluß und das SVideo-Signal gelötet habe, kam heute dann mal der erste Test. Angeschlossen an drei regelbarer Gleichspannungs-Netzteile (+7,5 V auf +14~V, -7,5 V auf -14~V und 12=V auf 12 V) kam der spannende Moment des Einschaltens. Und es passiert absolut nichts 🙁

Gut, zum Glück habe ich aus dem Verein das „Technical manual“, dort sind auch einige Messpunkte erklärt und wo welche Spannung ankommen sollte. Also das Voltmeter rausgeholt und die drei Messpunkte für +5V, -5V und +12V abgeklappert. Die wichtigste Spannung fehlt, die +5V. Eigentlich war mir das aber schon vorher klar, da das Netzteil gerade mal 0,02 A an Strom liefern musste. Aber gibt man dem Rechner an dem Messpunkt exakte +5V zieht er auf einmal 1 A Strom und:

Juhuu, er läuft tatsächlich noch einwandfrei 😀 Und meldet sich brav mit „Memory size“., Enter und ein winziges Basic-Programm eingegeben, Tastatur ist auch komplett in Ordnung. Kein Wunder, sind eigentlich qualitativ hochwertige Tasten.

Der Rest ist jetzt also Fehlersuche in den Spannungsreglern, den folgenden Transistoren und Elkos. Wenn er dann mal wieder zusammengeschraubt ist, gibt es auch gerne mal ein Bild. Aber jetzt muss ich erstmal rausfinden was es da zerlegt hat!

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